Wir feiern unsere erste Terra-Preta-Ernte!

Regenwürmer im Humus

Am Samstag, den 22. September 2018 laden wir von 11:00 bis 17:00 Uhr herzlich zu unserem Tag der offenen Tür ein. Dabei wollen wir mit allen Interessierten eine Premiere feiern: Die erste Terra-Preta wird geerntet.

An diesem Tag stellen wir unser Projekt vor, führen über die Anlage und erläutern, was Terra-Preta ist und wie wir diese außerordentlich fruchtbare Schwarzerde in Geismar herstellen. Neben einem bunten Rahmenprogramm mit Mitmach- und Ratespielen für Kinder und auch Erwachsene rund um Erde, Regenwürmer und andere Bodenlebewesen, informieren wir darüber, was Böden mit dem Klima zu tun haben. Denn Erde und Klima sind eng miteinander verbunden: Die Qualität des Erdreichs hat enormen Einfluss darauf, ob CO2 gespeichert wird oder in die Atmosphäre entweicht.

Für interessierte Geismarer Gärtner/innen bieten wir am Tag der offenen Tür auch Anleitungen zur Anwendung der Terra-Preta. Zugleich können sich diese Terra-Preta für den eigenen Garten reservieren. Ausgeliefert wird diese dann mit einem elektrischen Lastenrad.

In unserem von der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums geförderten Projekt wird nicht nur Terra-Preta hergestellt, um den Humusanteil in Geismars Böden zu steigern, sondern wir informieren auch grundsätzlich zu gesunden Böden. Mit unserem Tag der offenen Tür zählen wir zu über 25.000 Projekten in ganz Deutschland, die das 10-jährige Bestehen der Nationalen Klimaschutzinitiative mit der Aktionswoche „so geht Klimaschutz“ feiern.

Veranstaltungsort ist das „Mensch-Tier-Natur-Portal“ – ein Pferde- und Eselhof am Geismarer Ortsausgang. Es liegt am Feldweg, der von der Duderstädter Landstraße in der abknickenden Kurve geradeaus abgeht.

mm
Helgard Greve
Die Mitgründerin der Transition-Town- Initiative “Göttingen im Wandel” leitet das Projekt auf Ihrem Esel- und Pferdehof, dem “Mensch-Tier-Natur-Portal” in Göttingen-Geismar. Schon früh entwickelte sie eine Begeisterung für Erde und Böden, die sie anderen Menschen gern mit allen Sinnen spürbar näher bringt. Für das Kompostieren und die faszinierenden Transformationsprozesse der Natur fing sie Feuer, als sie als junge Frau in einer Lebensgemeinschaft in Tennessee (USA) im Bereich farming mitgearbeitet hat.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.