HUMUS-Bildung hoch 2 mit CO2-neutralem Bringdienst im Stadtteil Geismar in Göttingen

Das Projekt hat am 1.6.2017 begonnen und läuft 2 Jahre

Auf einem kleinen Stadt-ökologischen Hof am Stadtrand von Göttingen leben Pferde und Esel und es fallen täglich ca. 6 Schubkarren Pferdeäpfel an.
Dieser kostbare Rohstoff möchte auf ökologischem Wege in fruchtbare Erde verwandelt werden.
Bei normaler Verrottung von „Mist“ jeglicher Gattung entstehen eine Menge klimaschädlicher Gase.
Wird der kostbare Rohstoff jedoch zu Terra-Preta verarbeitet, treten im Verwandlungsprozess diese Gase kaum aus – und ist die kostbare Schwarzerde erst fertig, ist sie zudem in der Lage, CO2 aus der Luft zu binden und wirkt somit als CO2-Senke. (climate farming)

Diesen Prozess wollen wir in Gang setzen, indem wir die Rohstoffe, die auf dem kleinen Hof anfallen (Pferdeäpfel, Holz, Lehm, Heckenschnitt, Pflanzenabfälle) an Ort und Stelle zu hochwertiger Schwarzerde verarbeiten.

Im Stadtteil des Hofes liegen eine Reihe Gartenkolonien und Hausgärten. Diese wollen wir auf CO2-neutrale Weise mit unserer Schwarzerde beliefern. Mit Pferdekutsche und Lastenrad.

Zudem wird es workshops zum Humusaufbau im eigenen Garten geben und Informationsveranstaltungen zu Regenwürmern und Bodenleben.
So wird ein Garten-Netzwerk geknüpft.

  • Alles Leben auf diesem Planeten hängt vom Humus ab!
  • Weltweit ist ein dramatischer Humus-Verlust zu verzeichnen. Dem wollen wir entgegenwirken. Da wo wir leben, mit den Möglichkeiten, die wir haben.
  • Zur Verstetigung der Humusbildung ist nach dem Förderzeitraum die Gründung einer „So-Hu-Wi“ geplant, einer solidarischen Humus-Wirtschaft,

Ziel des Projekts: Humusbildung auf zweierlei Weise

Humusbildung im Quartier

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Informationen für BewohnerInnen

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